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"Das Steinhuder Meer"

Die Region rund um das Steinhuder Meer im Herzen Norddeutschlands ist eine der artenreichsten Landschaften Deutschlands. Der Grund: Umgeben von Geest- und Bördelandschaft liegt der größte Flachwassersee Deutschlands inmitten von Mooren. Diese abwechslungsreichen Biotope machen das Gebiet zu einem Hotspot der Artenvielfalt. Allerdings waren Fauna und Flora jahrzehntelang bedroht durch die intensive Landwirtschaft. Das Land Niedersachsen kaufte riesige Flächen an Feuchtwiesen rund um den See. Sie wurden zum Freilandlabor für Biologen, die hier die deutschlandweit bedeutendste Wiederansiedelung von Wildtieren betreiben. Fischadler, Europäischer Nerz, Laubfrosch und Feldgrillen kehren mit Hilfe des Menschen zurück. Das Experiment läuft seit nunmehr 25 Jahren und hat viele Erfolge zu verzeichnen. Ein Beispiel für guten Naturschutz, das in anderen Regionen Deutschlands viele Nachahmer gefunden hat.

Die Natur-Doku wird für den NDR bis Ende 2021 fertiggestellt.

 

 

 

"Wildes Lipperland"

Das Lipperland im Nordosten Nordrhein-Westfalens wa rschon immer besonders: Erst Grafschaft, dann Fürstentum, schließlich Freistaat und erst seit 1947 Teil von NRW.

Mit gerade mal 1.200 Quadratkilometern ist das Lipperland der kleinste Landesteil - und trotzdem ist die Lippische Rose präsent im NRW-Landeswappen.

Genauso präsent ist den meisten Menschen wohl Lippes bekanntester Vertreter: Hermann, der Cherusker. Sein Denkmal hoch über Detmold lockt jährlich 500.000 Besucher an, genauso wie die geheimnisvollen Externsteine oder das Freilichtmuseum Detmold.

Das Lipperland hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die in NRW und weit darüber hinaus bekannt sind. Und trotzdem - der Landstrich hat auch eine unbekannte und wilde Seite. Ein Drittel des Lipperlandes sind Wald mit großen, naturnahen Buchenbeständen, unterbrochen von sauberen Bächen und großen Teichen. Hier leben Rotwild, Rauchschwalben und Wiedehopfe.

Die Natur-Reportage wird für den WDR-Reihe "Abenteuer Erde" bis Ende 2022 fertig gestellt

"Wo die Weser einen großen Bogen macht - wildes Mindener Land"

ist unser nächstes Projekt für die WDR-Reihe "Abenteuer Erde". Ganz im Nordosten Nordrhein-Westfalens, wo die Weser durch die Porta
Westfalica fließt, liegt das Mindener Land – zwischen dem Kaiser-
Wilhelm-Denkmal und Preußisch Ströhen, dem nördlichsten Punkt des
Bundeslandes.
Es ist eine abwechslungsreiche Landschaft mit der in vielen Windungen
fließenden Weser, den tiefen Wäldern des Wiehengebirges, riesigen
Feuchtgebieten und den menschengemachten Lebensräumen, den Kiesgruben.
Hier leben die meisten Weißstörche in ganz NRW. Sie ziehen dank reicher
Nahrung auf den Feuchtwiesen ihre Jungen erfolgreich groß. Wildschweine
streifen in Rotten durch die Wälder des Wiehengebirges, Schleiereulen leben nahe den alten Gehöften und gehen in den Scheunen auf Jagd. In den Kiesgruben finden Gelbbauchunken oder Bienenfresser wieder einen idealen Lebensraum. Und selbst in den Städten – wie Minden – gibt es Seltenheiten: In einer Kirche zieht der Wanderfalke seine Jungen auf.

Die Natur-Doku wird für den WDR bis Ende 2020 fertiggestellt. Im Frühjahr 2021 soll er unter dem Titel: "Der wilde Norden - Das Mindener Land" gesendet werden.

Der Blog mit den Infos zu den Dreharbeiten unter:

https://www.macrotele-film.de/blog/

"Quer durchs wilde Niedersachsen"

Die Hunte - kein anderer Fluss in Niedersachsen hat so viele Gesichter. Er verbindet das Mittelgebirge mit dem Küstenraum. Die Hunte entspringt im Wiehengebirge, fließt durch den zweitgrößten See Niedersachsens, den Dümmer, durchbricht die Wildeshauser Geest und bewässert Moore und Heiden des Oldenburger Landes. Nach fast 190 Kilometern mündet die Hunte bei Elsfleth in die Weser.

Das Wasser bevölkern Lachse und Meeresforellen, an den Ufern leben Wölfe, Damhirsche, Nutrias und Heerscharen von Wildgänsen und Wiesenvögeln.

Die reise entlang der Hunte ist ein Querschnitt durch alle wertvollen Lebensräume des Landes - einmal "quer durchs wilde Niedersachsen".